Das unabhängige Bündnis ProFans verleiht der Fanszene des 1. FC Union Berlin den Negativpreis „SAM“ für den Monat März. Die Hauptstädter müssen am 25. Spieltag, an einem Freitagabend zum Auswärtsspiel nach Darmstadt reisen (595 km). Zudem mussten die Unioner in dieser Saison bereits diverse Male Freitag- oder Montagabend auswärts antreten, weshalb sie bei der Vergabe des SAM des Öfteren auf dem zweiten oder dritten Platz geführt wurden. Ohne Urlaubstage zu nehmen wird es für die Anhänger des 1. FC Union Berlin auch diesmal nicht machbar sein, ihrem Verein an diesem Spieltag zu folgen.

Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster.“ Das SAM wird einmal im Monat vom Bündnis ProFans als Negativpreis an die Fanszene vergeben, die am meisten unter den fanunfreundlichen Anstoßzeiten leiden muss. Der Preis soll die Fanszenen zu noch mehr Engagement gegen diese unerträglichen Missstände motivieren und die Öffentlichkeit über die Problematik aufklären.

Auf den Plätzen Zwei und Drei liegen für den Monat März, im negativen Ranking der Jury von ProFans, die Fanszenen von Hertha BSC und die von Holstein Kiel.

Das Bündnis ProFans fordert von der DFL in diesem Zusammenhang öffentliche Erklärungen für das Zustandekommen der nachfolgenden sehr fanunfreundlichen Ansetzungen im Monat März 2015. Wir Fußballfans sind nicht länger gewillt, solche Ansetzungen einfach so hinzunehmen.

ProFans, im März 2015

Das Bündnis ProFans und die AG Fananwälte lehnen das 9-Punkte-Papier ab und fordern den DFB und hierbei namentlich Herrn Vizepräsidenten Dr. Koch auf, die darin formulierten Leitlinien für die Sportgerichtsbarkeit zurückzunehmen. ProFans stellt dazu fest, dass das 9-Punkte-Papier an allen Fanbündnissen vorbei entwickelt und verabschiedet wurde. Hätten ProFans und die IG Unsere Kurve nicht kritisch beim DFB nachgefragt, wäre es nie zu einer Diskussion über die neuen Leitlinien für das DFB-Sportgericht gekommen. „Dies widerspricht massiv unseren Vorstellungen von einem ehrlichen Dialog zwischen Fans und Verbänden und stellt insgesamt die Frage, ob der DFB es mit dem Dialog überhaupt ernst meint“, so ProFans-Sprecher Alex Schulz. „Zumindest bei Teilen im DFB scheint die Einsicht immer noch nicht angekommen zu sein, dass Fans weitaus mehr sind als kommerziell vermarktbare Folklore.“
Ähnlich wie andere Interessenverbände sieht ProFans in dem 9-Punkte-Papier eine Sprengkraft, die zu großen Problemen zwischen Fans, Vereinen und Verbänden führen kann. Insbesondere die Forderung nach Denunziantentum innerhalb der Kurven und die Inregressnahme von Einzelpersonen für willkürliche und völlig unverhältnismäßige DFB-Sportgerichtsstrafen sind nicht akzeptabel und für ProFans auch nicht verhandelbar. Dazu Sig Zelt von ProFans: „Die vom Sportgericht verhängten Strafen korrespondieren nicht mit tatsächlich entstandenen Schäden und operieren außerhalb der ordentlichen Rechtsprechung in Deutschland. Sie übersteigen häufig die Strafen ordentlicher Gerichte um ein Vielfaches. Für die Betroffenen kann das existenzvernichtend sein.“ Gerade der DFB als gemeinnütziger Verein darf hier nicht seine Verantwortung für viele Tausende junge und leidenschaftliche Fußballfans aus den Augen verlieren.“
ProFans weist daraufhin, dass jeder Verein die Möglichkeit hat, seine Interessen im Rahmen der staatlichen Gerichtsbarkeit wahrzunehmen. Beschuldigte haben so die Möglichkeit ihre Interessen selber zu vertreten und eventuelle Strafen entsprechen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Beschuldigten. Neben einer völlig intransparenten Entscheidungsfindung und Strafzumessung berücksichtigt die DFB-Sportgerichtsbarkeit diese Aspekte eben nicht. Die Strafe für Rot-Weiß Erfurt im Zusammenhang mit einer Anschlussveranstaltung nach einem Freundschaftsspiel zeigt zudem, dass der DFB auch Angelegenheiten verhandelt, die überhaupt nicht in die Zuständigkeit des Sportgerichts fallen. “Dass in Erfurt der Verein mit seinen Fans eine legale Möglichkeit einer Pyroaktion gesucht und gefunden hat, war dem DFB offenbar ein Dorn im Auge. Seit die Verbandsspitzen 2012 das Thema für beendet erklärt haben, passen alternative Konzepte für ein kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik nicht mehr ins Bild. Die harte Strafe soll vermutlich andere Vereine von ähnlich konstruktiven Projekten abschrecken”, sagt Jakob Falk von ProFans.

Auch die AG Fananwälte hat Bedenken bezüglich der Rechtmäßigkeit der Regressforderung für DFB Sportgerichtsstrafen. „Gerade vor dem Hintergrund der von der ordentlichen Gerichtsbarkeit gesprochenen Urteile in Sachen SV Wilhelmshaven gegen den DFB und Pechstein gegen den Eislauf-Weltverband erscheint es fraglich, ob Sportgerichtsurteile rechtmäßig sind und zivilrechtlich gegen Privatpersonen durchsetzbar sind“, so Rechtsanwalt Tobias Westkamp von der AG Fananwälte. Die AG Fananwälte weist daraufhin, dass die bisherige Rechtsprechung in Deutschland keinen Freibrief für den DFB erteilt. Vielmehr ist es so, dass es bis jetzt kein höchstrichterliches Urteil gibt und die Gerichte bis dato unterschiedlich urteilten. Dazu Rechtsanwalt Tobias Westkamp: „Entgegen der Darstellung der Verbände besteht hier eine große Rechtsunsicherheit und es ist fraglich, ob die Weitergabe von Verbandsstrafen an Privatpersonen zulässig ist.“
Neben diesen rechtlich unsicheren Aspekten bleibt zusammenfassend fest zu halten, dass der DFB mit dem 9-Punkte-Papier weiter an der Abschaffung von Freiräumen und lebendigen Fantribünen arbeitet um ein steriles, vermarktungsfreundliches Medienprodukt voranzutreiben.

ProFans im März 2015

Das Bündnis ProFans reagiert mit Befremden auf die Art und Weise des Umgangs mit den Vorkommnissen des letzten Spieltags.

Auch wenn es immer wieder Vorfälle gibt, die nicht gutzuheißen sind, so wäre es fatal, wenn es in deren Folge zu unbedachten Schnellschüssen von Vereinen oder Verbänden käme. „Die Anfang dieser Woche öffentlich vorgebrachten Vorschläge von Hendrik Große Lefert und auch von Andreas Rettig bieten weder mittelfristig noch langfristig eine Lösung im Sinne des Fußballs“, so Gabriele Mateika von ProFans. Der Vorschlag, Tickets zu personalisieren, steigert vor allem den Verwaltungsaufwand, ohne der Sicherheit wirklich zuträglich zu sein. Beispiele aus den europäischen Nachbarländern zeigen deutlich auf, dass personalisierte Tickets vor allem die Besucherzahlen senken, ohne aber einen Zugewinn an Sicherheit im Stadion zu erbringen.

Die lauten Gedanken darüber, Auswärtsfahrten von Fans gänzlich zu unterbinden, sind eine groteske Wiederspiegelung hysterischer Allmachtsfantasien. „Dreißig Leute laufen aufs Spielfeld, es ist der erste derartige Vorfall in der Saison und es sind ein halbes Prozent der bei dem Spiel anwesenden Gästefans. Und deshalb sollen künftig alle ausgeschlossen werden? Das ist, als wollte man eine Stadtbücherei schließen, weil ein halbes Prozent der Benutzer die ausgeliehenen Bücher manchmal nicht zurückbringt“, kommentiert Sig Zelt von ProFans und bringt die Position des Fanbündnisses auf den Punkt: „Es wäre ein Schlag gegen die Fankultur und auch gegen die Stimmung in den Stadien, ganz abgesehen davon, dass ein solches Verbot kaum durchsetzbar wäre und die Trennung der Fanblöcke in den Stadien unterliefe, wie es Beispiele in der Vergangenheit gezeigt haben.“ Gabriele Mateika ergänzt: „Kollektivstrafen werden von der großen Masse als ungerecht empfunden und vertiefen noch die Gräben zwischen Verbänden, Vereinen und Kurven.“

ProFans mahnt hier ein Umdenken an. Einen positiven Einfluss von Gruppen auf ihre Mitglieder erreicht man nicht dadurch, dass man ganze Gruppen unter das Damoklesschwert ihrer kollektiven Verbannung stellt. Hilfreicher wäre es, wenn die Vereine ihre sozialpädagogische Arbeit weiter intensivierten und auch die benachteiligende Diskriminierung von Gästefans aufhörte.

Schon aus der Wortwahl einiger Medien und Offizieller in den letzten Tagen spricht völlige Abwesenheit von Sachlichkeit und Vernunft. Während Fans immer wieder wegen ihrer derben „Kurvensprache“ kritisiert und teilweise sogar sanktioniert werden, sehen sie sich gleichzeitig selbst als „wilde Tiere“ bezeichnet und als „hirnlos“ diskreditiert.

ProFans steht für einen konstruktiven Dialog zwischen Fans und Vereinen. Dass eine sinnvolle Zusammenarbeit von Vereinen und Fans ein gewisses Vertrauen benötigt und dieses durch strafbare Vergehen von Fans sehr erschüttert wird, steht außer Frage. Wenn jedoch auf der einen Seite Vereine gerade jene Fans vom Dialog ausschließen, mit denen es schwierigere Fragen zu klären gibt und gleichzeitig die Fans zum Teil auf üble Art und Weise öffentlich beleidigen, sind die Chancen für einen konstruktiven Dialog von vornherein verbaut. Vielmehr wird auf diese Weise einer weiteren Radikalisierung von ausgeschlossenen Fans Vorschub geleistet. „Die vorgeschlagenen und zum Teil bereits umgesetzten Maßnahmen nach dem Derby in Mönchengladbach nehmen eine Gruppe aus dem Blickfeld der Fernsehkameras, lösen aber keine Probleme, sondern verlagern diese nur auf andere Bereiche“, stellt Alex Schulz von ProFans fest. Gerade Fans, mit denen es Probleme gibt, sollten vielmehr nach Möglichkeit stärker eingebunden werden in den Dialog und in verantwortliche Aufgaben der Fanarbeit.

Auch nach Vorkommnissen, die ProFans weder unterstützt, noch verharmlosen will, ist ein sachlicher Umgang geboten. Zu glauben, jegliche Störung eines Spieles ließe sich für alle Zukunft verhindern, ist einfach illusionär. Wie Werner Spinner in der Süddeutschen Zeitung anmerkt, gehören zum Dialog auch Rückschläge. ProFans stellt dazu fest, dass Verbände und Vereine sich selbst oftmals kontraproduktiv verhalten haben, indem sie den Fans immer wieder Entscheidungen zugemutet haben, die innerhalb der Fanszenen als massive Rückschläge und Vertrauensbrüche bewertet wurden. Dadurch wurden besonnene Kräfte in den Szenen oft geschwächt, statt gestärkt. „Gerade in den Gesprächen mit den Verbänden hatten wir das Gefühl, dass dort ein Umdenken stattfindet und Probleme erst analysiert und aufgearbeitet werden, bevor man öffentlich Maßnahmen vorschlägt“, so Alex Schulz von ProFans. „Leider wurde dieser Eindruck durch die Aussagen von Hendrik Große Lefert widerlegt.“

ProFans-Sprecher Jakob Falk stellt abschließend fest: „Es ist seit Jahren das Gleiche. Zu ruhigen Zeiten signalisieren alle Verantwortlichen Gesprächsbereitschaft und loben die beeindruckende Fankultur in Deutschland. Sobald es aber unliebsame Vorfälle gibt, wird der Dialog in dem Moment aufgekündigt, da er am nötigsten ist. Gleichzeitig verteufeln die Verantwortlichen vor laufenden Kameras die Fankultur in immer neuen Superlativen und Vergleichen. Vor lauter Hysterie werden dann völlig übertriebene Maßnahmen ins Spiel gebracht und möglichst schnell beschlossen. Die Folgen tragen am Ende vor allem Fans, die mit den jeweiligen Vorfällen gar nichts zu tun haben. Wann werden die Verbände und Vereine endlich lernen, mit solchen Situationen professioneller und vor allem konstruktiver umzugehen?“

ProFans fordert die Verantwortlichen aus den Vereinen und Verbänden dringlich auf, die schnell ins Spiel gebrachten Maßnahmen, sowie die bereits erfolgten Schritte zu überdenken. Positive Veränderungen können durch die erwähnten destruktiven Vorschläge aus Sicht von ProFans nicht erreicht werden.

ProFans, im Februar 2015

Sehr geehrter Herr Seifert,

die Bundesliga ist seit Jahrzehnten eine der attraktivsten Fußballligen der Welt. Hochklassiger Fußball begeistert die Zuschauer, eindrucksvolle Choreographien und bedingungslose Leidenschaft locken jedes Wochenende Hunderttausende in die Stadien und vor den Fernseher.
Dieses Alleinstellungsmerkmal gilt es zu stärken. Die Fans im Stadion sind ein bedeutender Bestandteil der Attraktivität des deutschen Fußballs. Die Bundesliga bietet hier im weltweiten Vergleich etwas ganz Besonderes: ausverkaufte, stimmungsvolle und euphorische Stadien. Ohne Emotionen wäre der Profifußball in Deutschland deutlich weniger reizvoll, nicht nur für die Stadionbesucher, sondern auch für die Zuschauer am Fernseher. Die Unterstützung der Fans in den Stadien lässt den Zuschauer aktiv am Geschehen teilnehmen und stärkt die emotionale Bindung zum Fußball. Gleichzeitig berichten Spieler immer wieder, welche Bedeutung es für sie hat, vor vollen und emotionalen Rängen spielen zu können.
Die zunehmende Zerstückelung der Spieltage in der ersten und zweiten Bundesliga beschädigt dieses deutsche Alleinstellungsmerkmal. Zu einem Spiel am Montag um 20:15 Uhr oder am Mittwoch um 17:30 Uhr kommen grundsätzlich weniger Fans ins Stadion, als an einem Samstagnachmittag. Weniger Fans sind in der Regel gleichbedeutend mit weniger Stimmung und weniger Emotionalität. Dies trifft vor allem die Gästefans enorm, jene Fans, die für das Erlebnis Fußball besonders wichtig sind, da sie als Multiplikator der gesamten Stimmung im Stadion und v.a. der Emotionen dienen.
Seit der Initiative Pro15:30 haben die Fanverbände immer wieder das Gespräch mit der DFL gesucht, dennoch wurde der Spieltag sukzessive ausgeweitet und fanunfreundlicher gestaltet. Wir erkennen an, dass seit einem Jahr die Terminierung seitens der DFL besser und zügiger läuft, doch das darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein!

Aus unser Sicht sind folgende Forderungen bei der Vergabe der Fernsehrechte unbedingt zu berücksichtigen:

– Keine weitere Zerstückelung der Spieltage, weder in der ersten, noch in der zweiten Bundesliga.
– Bei den zwei Sonntagsspielen der ersten Bundesliga ist grundsätzlich jenes Spiel um 15:30 Uhr ansetzen, bei dem die geographische Entfernung zwischen den beiden Städten größer ist.
– Der Anpfiff bei “englischen Wochen” in der zweiten Bundesliga darf nicht vor 20:00 Uhr stattfinden. Soll die zweite nicht zeitgleich zur ersten Bundesliga gezeigt werden, so ist zu prüfen, die Spiele der zweiten Bundesliga in eine andere Kalenderwoche zu verschieben.* Grundsätzlich sollten englische Wochen komplett vermieden werden!
– Abschaffung des Montagsspiels in der zweiten Bundesliga. Soll ein vermeintliches Topspiel ein Alleinstellungsmerkmal besitzen, so könnte der 20:30 Uhr-Termin an einem Samstag gewählt werden.
– Abschaffung der Freitagabendspiele in der ersten und zweiten Bundesliga.
– Zeitnahe genaue Terminierung der ersten Bundesliga, wenige Tage, nachdem zu berücksichtigende Europapokal- oder DFB-Pokal-Spiele feststehen.
– Langfristige Terminierung der zweiten Bundesliga, sobald die Teilnehmer (bzw. in späteren Runden der potentiellen Teilnehmer) der nachfolgenden DFB-Pokalrunde feststehen.

Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Bundesliga trotz des vermeintlichen finanziellen Wettbewerbsnachteil in den letzten Jahren sportlich konkurrenzfähig war und ist, was sich auch durch den Weltmeistertitel zeigte. Riskieren Sie nicht leichtfertig die hier gewachsenen Strukturen, um eine finanzielle Lücke zu schließen, die auch auf Grund der unterschiedlichen Strukturen und historischen Begebenheiten extistiert.

Mit freundlichen Grüßen

ProFans

*Laut DFL Rahmenterminkalender 2015/16 ist in der Kalenderwoche 39 (2015) eine englische Woche angedacht. Diese könnte auf die Kalenderwoche 40 (2015) verschoben werden. In dieser Woche finden weder nationale noch internationale Spiele mit deutscher Beteiligung statt. Auch ist diese Woche nicht durch die Fifa gesperrt worden. Eine zweite englische Woche soll in der KW 10 (2016) stattfinden. Diese könnte umgangen werden, indem die Winterpause um eine Woche verkürzt wird.

Das unabhängige Bündnis ProFans verleiht der Fanszene des SC Freiburg den Negativpreis „SAM“ für den Monat Februar. Die Breisgauer müssen am 19. Spieltag, an einem Dienstagabend zum Auswärtsspiel nach Mönchengladbach reisen (476 km) und am 21. Spieltag, an einem Sonntag nach Berlin (812 km). Ohne Urlaubstage zu nehmen und das Verständnis des Arbeitgebers, wird es für die Anhänger des SC Freiburg nicht machbar sein, ihrem Verein an diesen Spieltagen zu folgen.

Die Abkürzung SAM steht für „SpielAnsetzungsMonster.“ Das SAM wird einmal im Monat vom Bündnis ProFans als Negativpreis an die Fanszene vergeben, die am meisten unter den fanunfreundlichen Anstoßzeiten leiden muss. Der Preis soll die Fanszenen zu noch mehr Engagement gegen diese unerträglichen Missstände motivieren und die Öffentlichkeit über die Problematik aufklären.

Auf den Plätzen Zwei und Drei liegen für den Monat Februar, im negativen Ranking der Jury von ProFans, die Fanszenen von der SpVgg Fürth und die des Halleschen FC.

Das Bündnis ProFans fordert von der DFL in diesem Zusammenhang öffentliche Erklärungen für das Zustandekommen der nachfolgenden sehr fanunfreundlichen Ansetzungen im Monat Februar 2015. Wir Fußballfans sind nicht länger gewillt, solche Ansetzungen einfach so hinzunehmen.

ProFans, im Februar 2015